Boot mieten in Norwegen – Das müssen Sie wissen

Norwegen bietet Erholung pur – das hat sich herumgesprochen. Ein echter Geheimtipp ist allerdings noch die Variante, sich ein Boot zu mieten und Norwegen von der Wasserseite aus zu erkunden. Zahllose Fjorde und Seen laden zu einer kleinen (oder größeren) Bootstour ein, die herrliche Landschaft lässt Sie den Alltag vergessen, während Sie Kabeljau oder Makrele angeln. Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen rund um den Bootsverleih in Norwegen zusammengestellt.

Die Übergabe des Boots

Ein Boot mieten und an Norwegens Küsten angeln – so lässt sich die schönste Zeit des Jahres aushalten! Aber was gilt es zu beachten? Einen Bootsschein benötigen Sie für Norwegen nicht, solange das Boot die Grenze von fünf Bruttoregistertonnen nicht überschreitet. Keines der üblicherweise für Touristen angebotenen Boote liegt über dieser Grenze – auch kleine Kutter nicht. Dennoch sollten die grundlegenden Dinge, was die Handhabung des Bootes betrifft, mit dem Bootsvermieter geklärt werden: Wie funktioniert der Anlasser? Wie verhalte ich mich bei aufkommenden Wellen? Stellen Sie Fragen, diese könnten lebenswichtig werden! Es ist sicherlich keine schlechte Idee, gerade für Bootsneulinge, die erste Tour zusammen mit dem Vermieter zu unternehmen.

Üblicherweise bekommt man die Schlüssel für das Boot direkt bei der Ankunft ausgehändigt. Wer ein Ferienhaus in Norwegen mit Boot gemietet hat, erhält die Schlüssel bei der Wohnungsübergabe. Wie bei einer Autovermietung sollte das Boot sofort auf Mängel untersucht werden. Finden Sie welche, vermerken Sie diese sofort, ansonsten können Sie Ihnen in Rechnung gestellt werden. Sodann wird der Vermieter, wie oben erwähnt, das Boot und seine Funktionen erklären.

Die Größe und Motorisierung des Boots

Einen Außenbordmotor sollte das Boot unbedingt haben. Besser sind Boote mit Steuerstand, die sind komfortabler und besser zu handhaben. 17 Fuß (gut fünf Meter) ist eine gute Länge, die Motorisierung sollten mindestens 10 PS betragen. Ein solches Boot nimmt maximal drei Personen auf. Alternativ können Sie auch einen kleinen Dieselkutter mieten, die im Regelfall 20 Fuß lang und besser motorisiert sind. Zum Angeln sind diese „Dieselschnecken“ besser geeignet, da man in ihnen stehen kann. Zudem haben sie eine höhere Seetauglichkeit. Wer weiter aufs Meer hinaus möchte, sollte sich einer organisierte Kutterfahrt anschließen – mit diesem hochseetüchtigen Gefährt erreichen Sie auch die besten Angelstellen, die oft weitab der Küste liegen und die Sie mit einer kleinen Nussschale besser nicht ansteuern.

Bild: W.Krause/media-army.de/visitnorway.com