Norwegens Tiere: Die Top-5 für eine gelungene Fotosafari

Wer Norwegens typische Tiere vor die Kamera bekommen möchte, braucht einerseits Informationen, wo sie zu finden sind und andererseits ein bisschen Glück. Bären sind zum Beispiel eher selten zu sehen und eine Begegnung mit diesen mächtigen Tieren nicht ungefährlich. Rentiere und Elche bieten dagegen ein sicheres Motiv für Ihre Fotosafari – wenn Sie ein paar Tipps beherzigen.

Fünf von Norwegens Tieren, die man einmal gesehen haben sollte

  • Moschusochsen (Moskus) sehen Büffeln ähnlich. Sie sind eine der Hauptattraktionen im »Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark. Die imposanten, bis zu 2,50m langen Tiere wurden vor 70 Jahren aus Grönland eingeführt und können sich im Park frei bewegen. Gute Chancen, einen Moschusochsen vor die Kamera zu bekommen, hat man in Stropisjødalen und im Kaldvelldalen. Ebenso sind geführte Moschusochsen-Safaris möglich, um die launischen Tiere auf jeden Fall vor das Auge und die Linse zu bekommen.
  • Das Rentier (Reinsdyr) ist im Norden des Landes beheimatet. Die Samen halten sie in großen Herden zur Fell- und Fleischverarbeitung. Die etwa zwei Meter langen und 1,25 Meter hohen Tiere sind übrigens die einzigen, bei denen sowohl die Männchen als auch die Weibchen Geweihe tragen.
  • Am weitesten verbreitet in der Tierwelt Norwegens ist der Elch (Elg). Man begegnet ihm in Wäldern, aber manchmal auch – hier gilt höchste Vorsicht für Autofahrer – auf den Straßen im Süden und Osten des Landes. Mit Sicherheit begegnet man einem der mächtigen Tiere auf einer der geführten Elch-Safaris, die überall im Land angeboten werden.
  • Der Seeadler (Havörn) hält sich am liebsten an den nördlichen Küsten Norwegens auf. Auf den Lofoten hat man beste Chancen, den König der Lüfte live zu erleben. Spezielle Seeadlersafaris helfen bei der Suche nach den beeindruckenden Vögeln.

Den Wal (Hval), vor allem den riesigen Pottwal, kann man auf Walsafaris im Norden des Landes, in Andenes und auf den Vesterålen, erleben. In Südnorwegen in den Buchten und Fjorden sieht man häufig Schweinswale, die gut an ihrer dreieckigen Rückenflosse zu erkennen sind.

Fünf weitere von Norwegens Tieren, bei deren Entdeckung etwas Glück im Spiel sein muss

  • Der Bär (Björn). Braunbären zeigen sich selten, und wenn, dann am häufigsten in den Wäldern und an den Flüssen Ostnorwegens. Eisbären sind ausnahmslos auf Spitzbergen zu beobachten.
  • Der Wolf (Ulv). Wölfe gehören nicht mehr zum größeren Bestand in Norwegens Tierwelt. Ein Grund dafür ist, dass sie von Bauern nicht sehr gern gesehen werden, da sie in größerer Population für empfindliche Verluste bei Viehherden sorgen können. In Ostnorwegen in der Nähe von Rena und Elverum werden jedoch immer wieder Exemplare gesichtet.
  • Der Vielfraß (Jerv). Die Population dieser Tiere wird auf etwa 300 geschätzt. Er gehört zur Familie der Marder und wird bis zu 35 kg schwer. Das scheue Gebirgstier kann man in den Fjellregionen zwischen Børgefjell und der Finnmark beobachten. Der norwegische Name »fjeldfross« bedeutet übrigens so viel wie „Bergkater“.
  • Der Luchs (Gaupe). Diese sehr scheue Wildkatze war vor hundert Jahren nahezu ausgerottet. Heute soll es wieder rund 2000 dieser schönen Tiere geben, vor allem im Osten und Süden des Landes.
  • Der Polarfuchs (Fjellrev) ist in ganz Skandinavien vom Aussterben bedroht. Wer ihn einmal sehen möchte, muss in den Fylken Troms und Finnmark (Varanger) auf die Suche gehen. Es soll nur noch einige Dutzend dieser Tiere in freier Wildbahn geben.

Bild: CH – visitnorway.com