Alta – Norwegens Juwel am Polarkreis

Alta in Norwegen ist die größte Stadt der Finnmark. Sie bietet neben eindrucksvoller Berglandschaft am Fjord besondere optische Schauspiele – Mitternachtssonne und Nordlicht wetteifern miteinander, wer das schönere Licht an den Himmel zaubert. Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Felszeichnungen von Alta, die zu den Unesco-Welterbestätten gehören.

Alta, Norwegens Hoch kurz vorm Nordkap

Wohl niemand, der sich auf einer Kreuzfahrt von See her der Stadt Alta in Norwegen nähert, kann sich den Eindrücken entziehen: Erst nach einer bezaubernden Schifffahrt durch den malerischen, teils schroffen Alta-Fjord mit einem vielseitigen Wechsel der Panoramen erreicht man die 12 000-Einwohner-Stadt. Die, nimmt man es genau, aus drei Teilen besteht: Bossekop, Elvebakken und dem betriebsamen Zentrum Altas. Da die nur 230 Kilometer vom Nordkap entfernte Stadt im Krieg zerstört wurde, macht alles einen sehr modernen Eindruck. Hier findet sich auch die Universität der Finnmark, und 2000 Studentinnen und Studenten sind einer der Gründe, warum Alta ein reges Nachtleben bietet. Bummeln Sie durch die Straßen, genießen Sie den Alltag der Norweger, und vielleicht lockt Sie auch die Nordlichtkathedrale zu einem Besuch.

Die Felszeichnungen von Alta

Ein paar Kilometer vor Alta in Norwegen finden sich die geheimnisvollen steinzeitlichen Felsritzungen, die zwischen 4200 und 50 vor Christus entstanden. Sie brachten Alta auf die Liste der Unesco-Weltkulturerbe-Stätten. Für Besucher ist nur die Stätte bei Hjemmeluft zugänglich. Dort gibt es im Außenbereich des Museums rund 3000 Figuren zu besichtigen, während im Innenbereich eine Ausstellung über die Kunst und – wenig bekannte – Hintergründe der Felszeichnung informiert. Für ausländische Besucher gibt es täglich auf Englisch geführte Touren.

Stadt des Nordlichts

Als wahrhaftiges Hoch im Norden Norwegens ist Alta der ideale Standort für einen Winterurlaub: Per Hundeschlitten oder Schneemobil kann man das Hinterland erkunden, die Sami weihen interessierte Besucher in ihre Kultur ein. Und da das Wetter hier oben überraschend mild ist, bleibt man gern auch des Nachts draußen: In den dunklen Monaten – die hier die „blaue Jahreszeit“ genannt werden – zeigt sich immer wieder das wunderbare Spektakel des Nordlichts. Und das so oft und intensiv, dass Alta den Zusatznamen „Stadt des Nordlichts“ trägt. Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein Observatorium eigens für die winterliche Himmelsbeobachtung gebaut. Ganz hartnäckige Winterfreunde übernachten in Alta, Norwegen, sogar im Iglu-Hotel, das nahezu vollständig aus Eis besteht.

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Bild: CH – Visitnorway.com