Winterurlaub in Lillehammer – viel mehr als Olympia

Als Gastgeber der Olympischen Winterspiele 1994 wurde Lillehammer weltweit bekannt. Lesen Sie, was den Winterurlaub in Lillehammer darüber hinaus so attraktiv macht. Erfahren Sie alles über die vielfältigen Erholungsmöglichkeiten vom Skifahren bis zum Museumsbesuch.

Der große Ski(s)pass im Winterurlaub in Lillehammer

Für den Wintersportfreund gibt es überzeugende Gründe für die Reise nach Lillehammer: Denn die 180 Kilometer nördlich von Oslo liegende Stadt verteilt auf fünf alpine Skigebiete 92 Pisten, die insgesamt 117 Kilometer lang sind, sowie 45 Lifts und sechs Geländeparks. Langlauf-Fans finden mehr als 1000 Kilometer gespurte Loipen vor. Mit dem Skipass der Region Lillehammer haben Sie Eintritt in alle fünf Skizentren, die jeweils höchstens eine Autostunde vom Zentrum der Olympiastadt entfernt sind.

Wer auf den olympischen Strecken, mit durchaus auch olympischen Ansprüchen, unterwegs sein will, muss in die Skigebiete Hafjell oder Kvitfjell fahren. Anfänger und weniger routinierte Abfahrer finden hier auch leichtere Pisten. Empfehlenswert für den Winterurlaub in Lillehammer sind für sie aber eher die drei anderen Skigebiete Sjusjøen, Gålå und Skeikampen. Letzteres gehört zu Lillehammers Reisetipps für Familien mit Kindern, da es in Skeikampen ein spezielles Kinderskigebiet sowie Rodel- und Eislaufbahnen gibt.

Weitere Anregungen für den Winterurlaub in Lillehammer

Ein Muss für Romantiker ist der Hunderfossen-Winterpark im Gudbrandstal, etwa 15 Autominuten nördlich von Lillehammer. In einer Welt komplett aus Eis und Schnee können Sie sogar in der Eiskathedrale den Bund fürs Leben schließen oder im Schneehotel übernachten.

Wem das noch zu viel Trubel ist, der plant für seinen Winterurlaub in Lillehammer eine Schneeschuh- oder Bergskiwanderung in absolut unberührter Natur ein.

Eher unüblich für Skiregionen sind die kulturellen Möglichkeiten in der Olympiastadt und ihrer Umgebung. Besonders zu empfehlen ist das auch für Familien gut geeignete Freiluftmuseum Maihaugen mit fast 200 historischen Gebäuden, Cafés, Geschäften, wechselnden Ausstellungen sowie dem Norwegischen Postmuseum. Das zentral in Lillehammer gelegene Kunstmuseum zeigt Werke norwegischer Künstler, auch vom wohl bekanntesten norwegischen Maler Edvard Munch. In der Olympiastadt gibt es schließlich auch ein Olympiamuseum, das sich aber nicht nur mit den Winterspielen in der Stadt, sondern der gesamten olympischen Geschichte beschäftigt.

Wer im Vorfeld seines Winterurlaubs in Lillehammer einen etwas anderen Blick auf die Stadt werfen will, dem sei die norwegisch-US-amerikanische TV-Serie „Lilyhammer“ empfohlen. In dieser verschlägt es einen New Yorker Mafia-Gangster im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms nach Lillehammer. Seine Begründung für den neuen Wohnort: Er fand die TV-Berichte während der Olympischen Spiele so toll.

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Bild: CH – Visitnorway.com