Städtereise nach Oslo: Krimi, Oper, Wikinger

Ob auf den Spuren von Jo Nesbøs Krimihelden, auf dem Dach des ultramodernen Opernhauses oder im Wikingermuseum: Eine Städtereise nach Oslo birgt vielfältige Aussichten.

Harry Hole heißt der Hauptkommissar, den Norwegens berühmtester Krimiautor Jo Nesbø in der Hauptstadt ermitteln lässt. Geführte Spaziergänge auf seinen Spuren – etwa ins Restaurant „Schrøder“ oder auf den Friedhof „Vår Frelsers Gravlund“ – gehören zu den Rennern unter den Stadtrundgängen. Um beim Thema zeitgenössische Kultur bei den Oslo-Reisetipps zu bleiben: Werke angesagter Künstler wie Jeff Koons und Damien Hirst sind im neuen „Astrup Fearnley Museum“ auf Tjuvholmen, der Diebesinsel, zu bewundern. Und das Opernhaus ist nicht nur Treffpunkt der Musikliebhaber. Auf dem Dach des Baus genießen Einheimische wie Touristen gern den Ausblick über die Hauptstadt.

Höhepunkte einer Städtereise nach Oslo

Ein Bummel über die Karl Johans Gate, die zentrale Einkaufsstraße, führt am Parlament Storting vorbei zum Königlichen Schloss, das von Juni bis August zu besichtigen ist. Für eine Kaffeepause bietet sich das „Grand Café“ an, in dem schon der Dramatiker Henrik Ibsen einkehrte. Der Maler Edvard Munch, dessen „Schrei“ eines der berühmtesten Gemälde der Welt ist, hat der Stadt Tausende seiner Werke vermacht. Die wichtigsten sind im Munch-Museum ausgestellt. Wer nach so viel Kunstgenuss etwas Natur benötigt: Der Holmenkollen ist der Hausberg der Hauptstädter und bequem mit der U-Bahn zu erreichen.

Forscher und Wikinger

In Fell und Filz gekleidet erreichte die Expedition Roald Amundsens 1911 den Südpol. Ausrüstung und das Schiff Fram sind auf der Museumsinsel Bygdøy zu sehen. Gleich nebenan steht die Kon-Tiki des Abenteurers Thor Heyerdahl zur Schau. Der spätere Umweltaktivist war 1947 mit dem Floß aus Balsaholz von Südamerika über den Südpazifik gefahren. Frühe Entdecker waren die Wikinger, zwei gut erhaltene Boote aus dem 9. Jahrhundert ergänzen die Sammlung und machen die Städtereise nach Oslo zum echten Erlebnis. 155 historische und typische Häuser sowie Kirchen aus dem ganzen Land bilden das Norsk Folkemuseum, ebenfalls auf der Museumsinsel gelegen.

Was bleibt nach so viel geballter Kultur? Ein Bummel durch die Terrassencafés des umgebauten alten Werftgeländes Aker Brygge, wo sich vor allem an langen und lauen Sommerabenden ganz Oslo zum Flanieren und Verweilen trifft.

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Bild: CH – visitnorway.com