Ostnorwegen: Oslo und Olympia

Hagelund/Birdseyepix.com - Visitnorway.com

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5000 Restaurantstühle stehen in Oslos Ausgehviertel Aker Brygge, die Hälfte davon im Freien, auch mit Blick auf Hafen und Fjord. Der ideale Platz, um an lauen Sommerabenden den Tag in der Hauptstadt Revue passieren zu lassen. Oslo hat sich in den vergangenen Jahren zur modernen Metropole gemausert – und ist dabei gemütlich geblieben. Schicke Neubauten wie das vom Star-Architekten Renzo Piano entworfene Astrup Fearnley Museum oder das Opernhaus gehören nun genauso zum Stadtbild wie die trutzige Festung Akershus aus dem 13. Jahrhundert, die die Stadt überragt. Das Königliche Schloss Slottet, 1836 fertiggestellt, ist zwischen Juni und August sogar für Besucher geöffnet.

Sport in Ostnorwegen

Es war 1994 als Markus Wasmeier und Jens Weißflog im Wintersportzentrum Lillehammer olympisches Gold holten. Heute sind die Sportstätten in Ostnorwegen Sehenswürdigkeiten ersten Ranges – und weiter in Betrieb. Die Bobbahn sogar im Sommer, dann werden für rasante Touristentouren Räder unter die Schlitten geschraubt. Über die gesamte Geschichte der Olympischen Spiele, mit ihren griechischen Anfängen beginnend, informiert das Olympiamuseum. Die Sprungschanze ist ein beliebter Aussichtspunkt, und viele begeisterte Urlauber nehmen sich einen Lillehammer-Pullover mit seinem charakteristischen Norweger-Muster als Souvenir mit nach Hause.

Naturerlebnis Ostnorwegen

Johan Wildhagen - Visitnorway.com

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Vielfalt zeichnet die Natur dieses Teil des Landes aus. Im Reiseführer Ostnorwegen beginnt das Spektrum vom höchsten Berg Nordeuropas, dem 2469 Meter messenden Galdhøpiggen im gewaltigen Gebirge Jotunheimen. Vier Stunden dauert die familientaugliche Wanderung zum Gipfel und zurück. Zu einem der schönsten Wanderwege hat kürzlich das Magazin „National Geographic“ den Bessegen-Grat mit seinen spektakulären Aussichten gekürt. Im weiten Tal Gudbrandsdalen grasen Rentiere, und mit etwas Glück zeigt sich auch der König des Waldes, der Elch. Weiter südlich ändert sich das Landschaftsbild in Ostnorwegen. Viel Grün und sanfte Hügel begleiten den Telemarkkanal zwischen Skien und Dalen durch seine 18 Schleusen, die noch heute meist von Hand betrieben werden. Befahren werden kann die ehemals bedeutende Wasserstraße mit Touristenschiffen, aber auch im Kanu. Oder mit dem Fahrrad am mit Kiefernwäldern bestandenen Ufer entlang.