Norwegens Fjorde – spektakulär und atemberaubend

Was fasziniert Reisende an Norwegen? Fjorde, malerische Städte und schroffe Küsten. Dies alles und noch viel mehr bietet die Region Fjordnorwegen.

Unter Norwegens Fjorden ist er einer der gewaltigsten: Enorme 1000 Meter erheben sich die Felswände über dem Nærøyfjord, der selbst nur 250 Meter breit und somit der engste der Welt ist. Wenig verwunderlich, dass dieses spektakuläre Stück Natur von der UNESCO zum Welterbe gekürt wurde. Die weit ins Land hineinragenden Meeresarme sind charakteristisch für diesen Teil des Landes. Die Landschaft um den Geirangerfjord ist von üppiger Vegetation, schneebedeckten Gipfeln und massigen Wasserfällen geprägt, am Hardangerfjord blühen im Frühjahr die Obstbäume und im Hochsommer gibt es an jeder Straßenecke leckere Kirschen zu kaufen. Hoch über dem Lysefjord thront der Preikestolen. Der „Predigtstuhl“ ist ein Felsplateau mit dramatisch schöner Aussicht. Es gibt genug gute Gründe für immer neue Norwegen-Fjorde-Reisen.

Aktiv in Norwegen: Fjorde per Fahrrad und zu Fuß

Øyvind Heen - Visitnorway.com

Øyvind Heen – Visitnorway.com

Sportliche Reisende schätzen die Region wegen ihrer zahlreichen attraktiven Rad- und Wanderrouten. Zum Beispiel die Touristenstraße Trollstigen, die sich in elf Haarnadelkurven am Wasserfall Stigfossen vorbei auf 858 Meter Höhe schraubt. Von Hütte zu Hütte führen Touren durch die karge Hochebene Hardangervidda. Angeseilt und mit Steigeisen ausgestattet werden am Nigardsbreen leichte Gletscherwanderungen angeboten. Tosendes Meer und raue Küste erkunden Urlauber am besten auf der Atlantikstraße, die zwischen Kristiansund und Molde kleine Felseninseln, sogenannte Holmen, miteinander verbindet. Angelplätze sind reichlich vorhanden, Kenner kommen im Herbst, wenn die Brandung lautstark vom Nahen der Stürme kundet.

Einmalig in Norwegen: Fjorde und Städte

Als „Tor zu den Fjorden“ gilt Bergen: Vor mehr als 700 Jahren haben sich Kaufleute der Hanse hier niedergelassen und den Handel in diesem Teil der Nordsee kontrolliert. Das liebevoll restaurierte Hafenviertel Bryggen mit seinen edlen Fischrestaurants zeugt von dieser Zeit. Einen Überblick über die liebenswerte Stadt mit ihren engen Gassen bietet die Fahrt mit der Standseilbahn auf den Fløien, einen der sieben Hausberge Bergens. Aus einer ganz anderen Perspektive lässt sich dagegen das Städtchen Ålesund, ein Stück weiter nördlich die Küste entlang, erkunden: im Kajak im Hafen und auf den angrenzenden Kanälen, die von malerischen Häusern gesäumt sind. Weil das alte Ålesund 1904 abgebrannt war, wurde die Stadt im Jugendstil – und aus Stein – komplett neu erbaut.